Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung

Bundesförderung für ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung tritt neben die gesetzlichen Beratungspflichten der Rehabilitationsträger und ergänzt diese. Damit erfüllt diese Beratung eine Wegweiserfunktion im gegliederten System. Für die Dauer von bis zu fünf Jahren stellt der Bund jährlich insgesamt 58 Millionen Euro für die Umsetzung und Förderung der Teilhabeberatung sowie deren Evaluation zur Verfügung. Mit den Fördermitteln werden Beratungsangebote unterstützt, die ratsuchenden behinderten Menschen und ihren Angehörigen zur Verfügung stehen - kompetent, unentgeltlich, neutral und objektiv. Die neue Teilhabeberatung soll insbesondere im Vorfeld der Beantragung von konkreten Leistungen Information und Orientierung geben, vor allem zu individuellen Teilhabemöglichkeiten und -leistungen sowie zum Teilhabeprozess und Verfahrensablauf. Ein wichtiges Anliegen der Förderung ist es, die Beratung durch Menschen mit Behinderungen oder betroffene Angehörige, das sogenannte Peer Counseling, auszubauen, weil die Betroffenen selbst aus eigenen Erfahrungen heraus gute Kenntnisse über das System haben und diese partnerschaftlich vermitteln können.

Bestehende Beratungsstellen und Interessenten, die ein neues Beratungsangebot einrichten möchten, können auf der Grundlage der Förderrichtlinie Zuwendungen erhalten, zum Beispiel als Zuschüsse zu ihren Personalausgaben für Mitarbeiter und den Ausgaben für Räume, oder bei der Qualifizierung und Weiterbildung unterstützt werden.

Die Antrags- und Fördervoraussetzungen sind in der Förderrichtlinie enthalten. Weitere Informationen zum Förderverfahren finden Sie auf der Seite des BMAS und des zuständigen Trägers für die Antragstellung, der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (gsub) mbH. Die an die gsub zu richtenden Anträge und weiteren Hintergrundinformationen erhalten Sie über den nachfolgenden Link:

Gemeinsam einfach machen - Förderrichtlinie zur Durchführung der „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“

Kontaktdaten des zuständigen Trägers:

Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (gsub) mbH

Kronenstraße 6, 10117 Berlin

www.gsub.de

Beratungshotline: 030 284 09-300

E-Mail: EUTB@gsub.de

Sprechzeiten: Mo., Di., Mi., Fr. 09:00 - 12:00 Uhr und Do. 14:00 - 17:00 Uhr

 

Hessisches Ministerium
für Soziales und Integration
Referat IV 7
Vereinte Nationen Behindertenrechtskonvention

Dostojewskistraße 4
65187 Wiesbaden

un-brk@hsm.hessen.de

www.brk.hessen.de

  • Tel.: 0611 817-2365
  • Fax: 0611 327 - 19 46 92

Hessischer Aktionsplan
zur Umsetzung der UN-BRK

Gemeinsam Selbstbestimmt Leben
Informationsflyer zur Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

UN-Konvention (Alltagssprache)
Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Vollständige Dokumentation als PDF-Datei)

UN-Konvention (Leichte Sprache)
Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Leichte Sprache)

Handbuch für Abgeordnete
zu dem Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und sein Fakultativprotokoll "Von Ausgrenzung zu Gleichberechtigung - Verwirklichung der Rechte von Menschen mit Behinderung"

Betreuungsrecht
Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Stärkung des Erforderlichkeitsgrundsatzes im Betreuungsrecht am Beispiel der örtlichen Betreuungsbehörden

Tag der Menschen mit Behinderungen im Hessischen Landtag 2011
Dokumenation

Grenzenlos leben? - Die Umsetzung der UN-BRK in hessischen Sozialräumen
Dokumenation der Fachtagung am 6./7.12.2011 Hofgeismar

Wahlbroschüre Hessen

Informationen über das Wahlverfahren in Hessen

Leichte Sprache - Ein Ratgeber

Leitfaden zum Schreiben von Texten in Leichter Sprache

Flyer Barrierefreiheit bei bestehenden Gebäuden

Warum lohnt es sich, barrierefrei zu bauen?

Flyer UN-Behindertenrechtskonvention in Hessen

Kurzinfo zur Umsetzung in Hessen und Ansprechpartner

Flyer UN-Behindertenrechtskonvetion in Hessen (Leichte Sprache)

Kurzinfo zur Umsetzung in Hessen und Ansprechpartner in Leichter Sprache